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Der Post von Damir über Fibonacci-Zahlen, Design und iPods hat mich ein bisschen an meine Studienzeit errinert, als man sich noch mit Algorithmen zur Berechnung von Fibonacci-Zahlen in Scheme[1] (für die nicht FAU oder MIT geschädigte: das ist eine Lisp-ähnliche Programmiersprache)  herumgeschlagen hat.

Im berühmten Wizard-Book [2] wird die Berechnung von Fibonacci-Zahlen einmal baumrekursiv und einmal iterativ durchgeführt um die Unterschiede in der Laufzeitkomplexität zu demonstrieren.

Der rekursive Algorithmus ist elegant und schön, und ergibt sich quasi von selbst aus der Definition der Fibonacci-Zahlen;  man kann ihn lesen auch wenn man die Programmiersprache selbst gar nicht versteht (von der Laufzeitkomplexität her ist er natürlich vollkommen unbrauchbar) :

(define (fib n)
  (cond ((= n 0) 0)
        ((= n 1) 1)
        (else (+ (fib (- n 1))
                 (fib (- n 2))))))

Der Zusammenhang der Fibonacci-Zahlen mit dem ästhetischen Empfinden der Menschen ist also nicht nur auf Architektur, Design oder Malerei beschränkt ;-)

[1] http://www.schemers.org/
[2
] Structure und Interpretation of Computerprograms, Abelson, Sussman
[3] Der goldene Schnitt

 

Posted on Thursday, January 12, 2006 11:03 PM Blog , German | Back to top


Comments on this post: Ästhetik, Fibonacci-Zahlen und Scheme

# Fibonacci-Zahlen Hamster
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ich verstehe das nicht...ich sehe keinen Sinn darin das hinzubekommen. bitte helft mir
Left by Miriam Kutsch on Jan 18, 2010 10:10 AM

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